Im Kampf gegen das Rauchen will Deutschland nun laut der Bundesdrogenbeauftragten Sabine Bätzing auf Schockbilder setzen. Bis Ende 2010 sollen die Verpackungen von Tabakprodukten neben kurzen Texten zu den Gefahren des Rauchens auch mit kleinen Bildern versehen werden. Diese sollen "mit jedem Griff zur Zigarette" unmissverständlich klar machen, welche Gefahren mit dem Rauchen einher gehen.
Laut Deutschem Krebsforschungszentrum sind schockierende Bilder auf den Verpackungen wirksamer als Texte allein. Drastische Darstellungen von Folgekrankheiten des Rauchens, wie z.B. die sog. Raucherlunge, sollen negative Emotionen auslösen und somit vom Rauchen abhalten. Zudem erreichen die Bildwarnhinweise auch soziale Schichten, die selten oder gar nicht lesen.
Ähnliche Bestrebungen gab es ja auch schon früher. Sie verliefen wegen Uneinigkeit im Sande. Es bleibt abzuwarten, ob die Regierung dem Vorstoß diesmal folgt und dieses Ziel auch noch nach der Wahl in diesem Jahr weiter verfolgt. Zudem sind nicht alle von dieser Schockwirkung überzeugt.
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