Montag, 20. Juli 2009

Patienten überfordert von Beipackzetteln

Wer kennt das nicht. Man öffnet die Schachtel eines Medikaments und der Beipackzettel fällt heraus. Man breitet ihn aus und versteht nur Bahnhof von dem was da geschrieben steht.

So ergeht es nach einer Studie der Universität Witten/Herdecke vielen anderen auch. Häufig wird bei dem Patienten Angst, Zweifel, Unsicherheit und Unzufriedenheit durch den Beipackzettel ausgelöst. Ursächlich dafür ist das Fachchinesisch der Verfasser und die gesetzlichen Vorgaben für Beipackzettel. Wegen komplizierter haftungsrechtlich relevanten Texten verfehlen die Beipackzettel jedoch ihr ursprüngliches Ziel und verunsichern mehr als das sie helfen.

Die Untersuchung ergab, dass sich Patienten eine klare Sprache, deutliche Absätze, farbliche Abhebungen und mehr graphische Darstellungen als Texte wünschen.

Was gibt es da mehr zu sagen? Für den Verbraucher dürfte dieses Ergebnis nicht überraschend sein. Anders dürfte es bei den Juristen sein. ;)

1 Kommentare:

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